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Mindest statt Kontrolle

© Lorem ipsum

Welche Werkzeuge und Skills helfen Führungskräften, in unsicheren Zeiten „am Steuer zu bleiben“?

Mit Unsicherheit umzugehen fällt uns Menschen nicht leicht. Unser Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, die Vorhersehbarkeit und Sicherheit herstellen. Gelingt das nicht, wird bei uns innerlich ein Alarmsystem ausgelöst – das von Stress über Überreaktionen bis hin zu Angst führen kann.

Bevor wir in unsicheren Zeiten führen können, müssen wir zuerst lernen, gut mit ihnen umzugehen.

Es beginnt mit dem eigenen Mindset. Genau dort setzt der Kurs an und stellt dar, welche vier Schritte Führungskräfte verfolgen sollten:

  • Reframing (Umdeutung): Die eigene Sichtweise ändern – Unsicherheit nicht als Bedrohung, sondern als Möglichkeit betrachten.
  • Priming (Vorbereitung): Risiken verstehen, Sicherheitsnetze schaffen, Entscheidungsräume bewusst gestalten.
  • Doing (Handeln): Ins Tun kommen, experimentieren, Chancen aktiv nutzen.
  • Sustaining (Aufrechterhaltung): Resilienz entwickeln, emotionale Klarheit bewahren, langfristig in der eigenen Kraft bleiben.

Mein persönliches Highlight: Das „Uncertainty Manifesto“:

Eine Methode, die dabei hilft, die eigene Zielausrichtung (interne versus externe Ziele) und die Kontrollorientierung (in meiner Kontrolle / außerhalb meiner Kontrolle) situativ einzuschätzen und zu hinterfragen, um so souverän Entscheidungen treffen zu können.
Mein Fazit:

Führung in unsicheren Zeiten bedeutet, zwei Dinge gleichzeitig zu tun: Eine Situation analytisch zu durchdringen – und die eigene Haltung bewusst zu reflektieren. Nur so kann ich gute Entscheidungen treffen und Orientierung für mein Team bieten.

➡️ Ein Thema, das Organisationen sicher noch länger begleiten wird – und das in der aktuellen Zeit relevanter denn je scheint.